A n w e n d u n g s h i n w e i s e

Der Crossskiroller ist für alle Untergründe geeignet, soweit sie eine gewisse Festigkeit aufweisen. In der langen Testphase sind alle möglichen Untergründe befahren worden, wobei sich der Rollwiderstand sehr unterschiedlich auswirkte. Hier gilt es nicht auf die Zeit, sondern auf die Belastung Bezug zu nehmen

Auf besonderen Wunsch kann der Crossskiroller auch mit einer Rücklaufsperre im Hinterrad geliefert werden (gegen Aufpreis).

Wie bei jedem neuen Sportgerät gilt es eine gewisse Gewöhnungsphase einzuhalten. Bei erstmaliger Anwendung ist eine entsprechende Konzentration aufzubringen.

Folgende Vorsichtsmaßnahmen werden vom Hersteller angegeben

  • der Hersteller ist nicht verantwortlich für irgendwelche vom Benutzer vorgenommene Modifikation an dem Crossskiroller
  • vor der Anwendung immer auf festen Sitz der Verbindungsschrauben achten
  • der Reifendruck -Autoventil-  muss dem bevorzugtem Gelände angepasst werden. Unter 3,0 Bar sollte der Crossskiroller aufgrund der Pannengefahr keine Anwendung finden
  • bei zu unwegsamen bzw. steilem Gelände sollte der Roller abgeschnallt werden
  • vor Abfahrten (unbekanntes Gelände) ist aus Sicherheitsgründen die Bremse einzusetzen, um damit die Geschwindigkeit möglichst gering zu halten
  • immer mit der angebrachten Sicherheitsbekleidung (u.a. Helm, Knie- und Ellenbogenschützer, etc.) laufen
  • für den Bowdenzug der Bremse sind drei Fixierungspunkte vorgesehen:
    • am Knöchel (Gummi- oder Klettband)
    • über dem Knie (Gummiband)
    • an der Hüfte (an der Hüfttasche, am Gürtel usw.)
  • die Länge des  Bowdenzuges sollte individuell festgelegt werden. Die Fixierung des Bowdenzuges kann ebenfalls den individuellen Voraussetzungen angepasst werden (Funktionalität muss bestehen)

Tipps und Tricks im Laufe der Jahre gesammelt!

  • die Laufspur der Crossskiroller sollte am Anfang etwas breiter gewählt werden, in kurzer Zeit ist der Bewegungsablauf automatisiert
  • bei ungenauem "Geradeauslauf" den Reifendruck der Hinterräder überprüfen (beide Räder müssen den gleichen Druck aufweisen) oder den Sitz des Vorderrades korrigieren
  • der Reifendruck ist enorm wichtig und regelmäßig zu überprüfen, je fester und sauberer der Untergrund um so höher kann der Druck gewählt werden (beim abziehen des Ventilaufsatzes die abweichende Luft berücksichtigen)
  • stark abfallende Wege (seitlich betrachtet, viele Wege werden von der Forst abgehobelt) sollten möglichst mittig gelaufen werden
  • der Stützbügel wird im Original sehr flach ausgeliefert, ein individuelles Einstellen (das vordere Drittel wird hochgebogen) des Stützbügels bewirkt ein ruhigeres Laufgeräusch, dagegen bewirkt ein zu hoch gebogener Stützbügel bei jedem Schritt einen höheren Resonanzschlag
  • bei eventuellen Bruch kann der Stützbügel nachgesetzt werden, die Funktionalität des Skirollers wird dadurch nicht beeinträchtigt
  • die Bremse ist zu Beginn im flachen Gelände auszuprobieren, nach der Gewöhnungsphase kann in das kopierte Gelände gefahren werden
  • das Bremssystem kann bei entsprechendem Gelände demontiert werden, Gewichtsverlust und weniger Vorbereitungszeit können als Vorteil gewertet werden, ein Rückbau ist ohne Probleme möglich
  • der Crosskiroller ist sehr pflegeleicht, mit Wasser (keinen Druckstrahl verwenden) kann der Schmutz beseitigt werden, eine regelmäßige Kontrolle auf festen Sitz der Verbindungen ist selbstverständlich (der Roller erfährt eine Vielzahl von Erschütterungen im Gelände)
  • es empfielt sich ein kleines Werkzeugset beim Lauf mitzuführen (13-er, 10-er und 7-er Nuss und ein Bit für den Stützbügel, richtig ausgewählt kein großes Zusatzgewicht)
  • die Tests mit einer Rücklaufsperre im Hinterrad haben zu wesentlich besseren Laufzeiten geführt, kopiertes gelände lässt sich somit wesentlich günstiger (geringerer Kraftaufwand) laufen (kann nachbestellt werden)